Eine Untersuchung der Informationsrechtsfirma „Institute for Justice“ enthüllt eine beunruhigende Tendenz von Polizeibeamten, die Flock-Überwachungskameras nutzen, um Frauen zu überwachen

The Daily Way


Diese automatischen Kennzeichenleser fotografieren täglich Millionen von Fahrzeugen und laden Standortdaten in nationale Datenbanken hoch, sodass die Strafverfolgungsbehörden die Bewegungen der Autos mit bemerkenswerter Genauigkeit verfolgen können.

Mindestens 50 Polizeibeamte wurden offiziell angeklagt oder beschuldigt, die Datenbanken der Kennzeichenleser für unautorisierte persönliche Überwachung missbraucht zu haben. Unter diesen 50 identifizierten Fällen wurden mindestens 24 bis 28 Polizeibeamte ausdrücklich verhaftet oder entlassen, weil sie das Flock-Sicherheitsnetzwerk genutzt hatten, um romantische Interessen, Ex-Partner und Ehefrauen zu überwachen. In vielen Fällen umgingen die Beamten die Vorschriften ihrer Abteilung, um ohne Durchsuchungsbefehl Recherchen durchzuführen, und verwandelten so die von den Steuerzahlern finanzierte Technologie in persönliche Werkzeuge für Einschüchterung und Belästigung. Alarmierend ist, dass interne Audits der Abteilungen systematisch versagt haben, diese verdächtigen Suchmotive zu melden; die meisten Fälle wurden erst entdeckt, nachdem die Opfer die Verfolgung bemerkt und die Stalker direkt bei den Strafverfolgungsbehörden gemeldet hatten. Mit wachsendem öffentlichem Bewusstsein hat die anhaltende Debatte über unkontrollierte Polizeitechnologie dazu geführt, dass eine zunehmende Zahl von Städten und lokalen Gemeinschaften in den Vereinigten Staaten ihre Überwachungsverträge kündigt und stärkere gesetzliche Schutzmaßnahmen für die Privatsphäre fordert.